Blackmagic Design hat heute die Public Beta von DaVinci Resolve 21 veröffentlicht — mit über 50 neuen Features, darunter eine vollständige Photo Page als direkte Alternative zu Adobe Lightroom, sowie KI-gestützte Werkzeuge wie einen Face Reshaper, der Darsteller in Videos visuell altern oder verjüngen kann. Die neue Version ist kostenlos als Beta für macOS, Windows und Linux verfügbar.
- Blackmagic Design positioniert die Public Beta von DaVinci Resolve 21 durch eine neue Photo Page mit direktem RAW-Support und Katalog-Import als echte Lightroom-Alternative.
- Das Update bietet über 50 neue Funktionen für Videomacher, darunter KI-gestützte Tools wie den Face Reshaper und Text-zu-Sprache direkt in der Timeline.
- Gegenüber Adobes Abomodell bleibt Blackmagic seinem Konzept treu und bietet eine kostenlose Basisversion sowie eine kostenpflichtige Studio-Version als Einmalkauf an.
Die neue Photo Page bringt node-basierte Hollywood-Farbkorrektur auf Standbilder: Nutzer können große Bildsammlungen organisieren, per KI-Suche (IntelliSearch) nach Inhalten filtern und RAW-Dateien von Sony, Nikon, Canon und Fujifilm direkt verarbeiten. Gängige Formate wie JPEG und HEIC werden ebenfalls unterstützt. Zusätzlich lassen sich Bibliotheken aus Apple Photos oder Adobe Lightroom Catalog importieren — ein klares Signal an wechselwillige Fotografen. Für Videoproduktionen erweitert Blackmagic die DaVinci Neural Engine um Tools wie CineFocus (Bokeh-Anpassung im Nachhinein), Motion Deblur, UltraSharpen und einen Speech Generator für Text-zu-Sprache direkt in der Timeline. Für Fusion-Compositing kommt das Krokodove-Toolset mit über 70 VFX-Nodes hinzu. Blackmagic bewirbt zudem GPU-beschleunigten Batch-Export für zeitkritische Workflows — ein praktischer Vorteil gegenüber Adobes oft ressourcenintensiven Render-Pipelines.
Das Preismodell bleibt Blackmagics stärkstes Argument: Die Basisversion ist kostenlos, die Studio-Version mit allen KI-Features wird einmalig bezahlt — kein Abo. Adobe verlangt für die Creative Cloud Photography mit Lightroom und Photoshop derzeit rund 12 Euro pro Monat. Ob Resolve 21 nach dem Beta-Feedback die Reife für professionelle Foto-Workflows erreicht, wird sich zeigen; die Ankündigung erfolgte passend zur NAB Show Las Vegas im April 2026, wo Blackmagic die Features live demonstriert.
❓ Häufig gestellte Fragen
📚 Quellen