Picsart hat am 6. April 2026 sein Creator-Monetarisierungsprogramm "Earn with Picsart" gestartet – offen für alle Nutzer der Plattform, ohne Einladung und ohne Mindest-Reichweite. Vergütet werden Views, Kommentare, Shares und Reichweite, die Creator durch Inhalte generieren, die sie mit Picsart-Tools erstellen und auf Instagram, TikTok, YouTube oder X teilen. Die Auszahlung läuft über Stripe. Das Modell adressiert damit ein strukturelles Problem der Creator Economy: Klassische Plattformen zahlen erst ab hohen Follower-Schwellen – Picsart setzt dagegen auf kreativen Output und Performance, nicht auf Skalierung.
- Picsart hat mit „Earn with Picsart“ ein neues Monetarisierungsprogramm gestartet, das Creatorn ohne Mindest-Reichweite Einnahmen ermöglicht.
- Die Bezahlung erfolgt basierend auf Views, Kommentaren und Shares der mit Picsart erstellten Inhalte auf externen Plattformen wie Instagram und TikTok.
- Reine KI-Generierung ohne eigenen kreativen Aufwand reicht jedoch nicht aus, um bei den bislang unbekannten Auszahlungssätzen Geld zu verdienen.
Konkret funktioniert das Programm so: Creator wählen über ein Dashboard eine aktive Kampagne aus – etwa die Erstellung animierter Figuren mit dem KI-Assistenten Picsart Aura –, posten den Inhalt auf ihren Kanälen und übermitteln anschließend URL, Tags und eine kurze Beschreibung des Entstehungsprozesses. Picsart betont ausdrücklich, dass reine KI-Generierung ohne erkennbaren kreativen Einsatz keine nennenswerten Einnahmen erzeugt. Exakte Auszahlungssätze oder konkrete ROI-Beispiele nennt das Unternehmen bisher nicht – der tatsächliche finanzielle Hebel für einzelne Creator bleibt damit vorerst unquantifiziert. Das Programm baut auf dem KI-Agenten-Marktplatz auf, den Picsart im März 2026 lanciert hatte, und ist Teil einer breiteren Plattformstrategie: Picsart mit über 130 Millionen Nutzern weltweit will sich vom reinen Design-Tool zur vollwertigen Monetarisierungsinfrastruktur entwickeln. Für Creator, die bisher von engagement-basierten Modellen ausgeschlossen waren, ist der niedrigschwellige Einstieg ein echter Unterschied – ob sich damit ein belastbarer monatlicher Zusatzverdienst aufbauen lässt, wird die Praxis zeigen.
❓ Häufig gestellte Fragen
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