Anthropic hat am 7. April 2026 Claude Mythos Preview exklusiv für Mitglieder des internen Programms Project Glasswing veröffentlicht. Das Modell übertrifft mit einem CyberGym-Score von 83,1 Prozent Claude Opus 4.6 (66,6 Prozent) deutlich. Mythos identifizierte bereits tausende kritische Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Browsern. Es konstruiert autonom Angriffsketten aus zwei bis vier Schwachstellen, darunter JIT-Heap-Sprays und Sandbox-Escapes, ohne menschliches Eingreifen. Die Fähigkeit zur autonomen Generierung von Angriffsketten markiert eine strukturelle Zäsur in der Cyberbedrohungslandschaft.
- Anthropics neues Modell Claude Mythos Preview entdeckt autonom kritische Sicherheitslücken und baut eigenständig Angriffsketten.
- Wegen der enormen Gefahren für die weltweite IT-Infrastruktur bleibt der Zugang exklusiv auf ausgewählte Partner beschränkt.
- Die bahnbrechenden Fähigkeiten der KI ließen die Aktienkurse etablierter Cybersecurity-Unternehmen direkt einbrechen.
Die restriktive Veröffentlichung resultiert aus Anthropics Risikobewertung, die das Modell nahe der Hochrisikogrenze der Responsible Scaling Policy einordnet. Ein interner Entwurf vom März 2026 warnte, dass Mythos jedem anderen KI-Modell in Cyber-Fähigkeiten weit voraus sei. Anthropic informierte bereits Regierungsvertreter, dass Mythos die Wahrscheinlichkeit großangelegter Cyberangriffe im Jahr 2026 signifikant erhöht. Der exklusive Zugang für Partner wie Microsoft, Google und CrowdStrike soll Verteidigern einen Vorsprung verschaffen, um Systeme zu härten. Obwohl als universelles Modell positioniert, widmete Anthropic 80 Prozent der Evaluation der Cybersicherheit. Kritiker fordern dennoch die Veröffentlichung konkreter CVE-Nummern zur unabhängigen Verifizierung.
Für die IT-Sicherheitsbranche bedeutet Mythos eine Verschiebung, da KI-Agenten nun selbstständig Angriffspfade priorisieren und manuelle Penetrationstests deklassieren. Das verschärft das Dilemma zwischen offensivem Potenzial und defensivem Nutzen. Als Reaktion auf die Berichte verzeichneten Cybersecurity-Aktien wie CrowdStrike (-7%) und Palo Alto Networks deutliche Rückgänge, was die Besorgnis der Finanzmärkte über die Disruption klassischer Sicherheitsarchitekturen widerspiegelt.
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