Am Abend des 31. März 2026 kam es in Wuhan in China zu einer großflächigen Betriebsstörung bei den Robotaxis von Baidus Apollo Go, die teils mitten auf Schnellstraßen zum Stillstand kamen und die Passagiere bis zu zwei Stunden festhielten, bevor sie evakuiert werden konnten. Die Polizei bestätigte einen „Systemfehler“, während Baidus Kundenservice von Netzwerkproblemen sprach. Verletzte gab es keine.
- Ein Systemfehler legte Baidu-Apollo-Go-Robotaxis in Wuhan lahm, wobei Passagiere bis zu zwei Stunden in den Fahrzeugen festsaßen.
- Der Vorfall ereignete sich kurz nach der Einführung fahrerloser kommerzieller Operationen und traf Baidu in einer wichtigen Wachstumsphase.
- Die Störung verdeutlicht die Risiken von Netzwerkabhängigkeit und mangelnder Redundanz und dient als Warnsignal für die Regulierung durch den EU AI Act.
Dieser Vorfall ereignete sich kurz nach dem Start vollständig fahrerloser kommerzieller Operationen in Dubai und traf Apollo Go in einer strategisch wichtigen Wachstumsphase; der Dienst wickelt Millionen Fahrten ab und verzeichnet ein starkes Orderwachstum. Ein Brancheninsider deutete einen ausgelösten „Safety-Self-Check-Mechanismus“ an. Obwohl der Betrieb in Wuhan mittlerweile wieder aufgenommen wurde, ist es nicht der erste Rückschlag für das Unternehmen, das sich wie auch Wettbewerber mit den Herausforderungen zentraler Netzwerkinfrastrukturen und der Abhängigkeit von deren Stabilität auseinandersetzen muss.
Für europäische Unternehmen im Bereich autonomes Fahren dient dieser Vorfall als klares Signal im Hinblick auf die anstehende Regulierung durch den EU AI Act. Ab August 2026 werden Hochrisiko-KI-Systeme wie autonome Fahrzeuge strengen Anforderungen unterliegen, darunter die Notwendigkeit nachweisbarer Fallback-Mechanismen und lückenloser Protokollierung von Fehlern. Die Störung in Wuhan verdeutlicht die Risiken von Netzwerkabhängigkeit und mangelnder Redundanz im operativen Betrieb.
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