Spotify testet mit „Artist Profile Protection" ein neues Feature, das Künstlern erlaubt, Releases vor der Veröffentlichung zu überprüfen und abzulehnen – eine direkte Reaktion auf die wachsende Flut KI-generierter Tracks, die über fehlerhafte Metadaten oder gezielte Manipulation auf fremden Künstlerprofilen landen. Wie drängend das Problem ist, zeigt ein aktueller Vorfall: Sony Music forderte kürzlich die Entfernung von über 135.000 KI-generierten Songs von Streaming-Plattformen. Nur genehmigtes Material erscheint im Profil, fließt in Statistiken ein und wird in Empfehlungsalgorithmen berücksichtigt. Das Feature befindet sich aktuell in der Beta-Phase und wird über „Spotify for Artists" auf Desktop und mobilem Browser gesteuert.
- Spotify führt „Artist Profile Protection“ ein, um Künstlern die Kontrolle über ihre Profile zu geben.
- Künstler können Veröffentlichungen vorab prüfen und KI-generierte Tracks ablehnen, die fälschlicherweise ihnen zugeordnet werden.
- Nur genehmigtes Material erscheint auf dem Künstlerprofil und wird für Statistiken und Empfehlungen genutzt.