Die Generation Z, die in den Arbeitsmarkt eintritt, sieht sich mit einer schwierigen Realität konfrontiert: Der US-Arbeitsmarkt verzeichnet die niedrigste Einstellungsrate seit 2020, und Einstiegspositionen sind besonders anfällig für die Auswirkungen künstlicher Intelligenz. Dies führt dazu, dass viele junge Absolventen ihre Karriere nicht wie erwartet beginnen können.
- Wegen einer historisch niedrigen Einstellungsquote und der Konkurrenz durch KI finden viele Gen-Z-Absolventen derzeit kaum Einstiegsjobs.
- Als Reaktion auf diese schwierige Arbeitsmarktlage nehmen junge Berufseinsteiger ihre Karriere selbst in die Hand und gründen eigene Unternehmen.
- Diese jungen Gründer nutzen gezielt jene KI-Tools, die eigentlich ihre Jobs bedrohen, um fehlende Fähigkeiten effizient auszugleichen.
Ashley Terrell, Absolventin der Universität Hawaii im Jahr 2024, suchte nach einem Marketingjob, erhielt aber nach Monaten der Bewerbung nur ein Angebot im Baumarkt. Sie empfand dies als Schock und begann, während ihrer Arbeit im Baumarkt weiter nach Stellen zu suchen. Terrell erkannte, dass sie nicht nur mit anderen Bewerbern konkurrierte, sondern auch mit der Wahrnehmung, dass KI viele Marketingaufgaben übernehmen könnte.
Die Arbeitslosenquote für Amerikaner zwischen 22 und 27 Jahren ist auf dem höchsten Stand seit der Pandemie. Daniel Zhao, Chefökonom bei Glassdoor, beschreibt den Arbeitsmarkt als „träge“, wobei Berufseinsteiger Schwierigkeiten haben, überhaupt Fuß zu fassen.
Als Reaktion darauf entscheiden sich viele junge Menschen für einen anderen Weg: Sie gründen ihre eigenen Unternehmen. Terrell begann, Videos für Marken zu erstellen, um ein Marketingportfolio aufzubauen. Sie kontaktierte Unternehmen direkt und bot ihre Dienste an, manchmal kostenlos. So konnte sie einen Videoclip an Jamba Juice verkaufen und später eine Teilzeitstelle im Marketing einer lokalen Brennerei sichern, während sie weiterhin freiberuflich tätig ist.
Dieser Trend wird auch durch die Verfügbarkeit von KI-Tools begünstigt, die es jungen Unternehmern ermöglichen, fehlende Fähigkeiten zu kompensieren und mehr Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen. Suh-It Agarwal, der nach erfolglosen Bewerbungen bei großen Tech-Firmen als „Gründungsingenieur“ für Start-ups tätig wurde, nutzte KI-Tools, um größere Verantwortlichkeiten zu übernehmen. Auch Shola West, die nach einer Entlassung keine passende Anstellung fand, gründete ihre eigene Markenberatung.
Die vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die Gen Z angesichts der Herausforderungen des traditionellen Arbeitsmarktes zunehmend den Weg der Selbstständigkeit wählt, oft unterstützt durch neue Technologien wie KI.
So What?
Für Unternehmen und Entscheider bedeutet Gen Z ignoriert den Stellenmarkt: Start-ups statt Einstiegsjobs konkret: Bestehende Prozesse müssen überprüft, Strategien angepasst und Ressourcen neu priorisiert werden — wer jetzt handelt, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil.
Fazit
Die Entwicklungen rund um So What? zeigen: Wer jetzt strategisch handelt und die konkreten Implikationen für das eigene Unternehmen prüft, verschafft sich einen messbaren Vorsprung.
❓ Häufig gestellte Fragen
✅ 10 Claims geprüft, davon 4 mehrfach verifiziert
📚 Quellen