Nokia Oyj hat im ersten Quartal 2026 einen bereinigten operativen Gewinn von 281 Millionen Euro erzielt und damit die Analystenschätzungen von 244 Millionen Euro deutlich übertroffen. Der finnische Netzwerkausrüster profitiert massiv von der globalen Nachfrage nach KI-Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur, was das Unternehmen zu einer Anhebung seiner Gewinnprognose für das Gesamtjahr veranlasste.
- Nokia erzielte im ersten Quartal 2026 einen operativen Gewinn von 281 Millionen Euro und übertraf damit die Analystenerwartungen deutlich.
- Das Geschäft mit KI- und Cloud-Infrastruktur verzeichnete ein Wachstum von 49 Prozent und brachte Aufträge von über einer Milliarde Euro ein.
- Dank des rasanten Ausbaus von KI-Rechenzentren durch Tech-Giganten konnte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr anheben.
Der bereinigte operative Gewinn von 281 Millionen Euro (ca. 329 Millionen US-Dollar) unterstreicht den Erfolg der strategischen Neuausrichtung unter Justin Hotard. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum im Bereich Optical Networks, der um 20 % zulegte. Nokia positioniert sich damit erfolgreich als Rückgrat für die rasant wachsende KI-Infrastruktur, während das klassische Mobilfunkgeschäft stabil blieb.
KI-Boom kompensiert schwächelnde Telco-Märkte
Während viele Telekommunikationsanbieter ihre Investitionen drosseln, füllen Tech-Giganten die Lücke. Nokia verzeichnete im ersten Quartal einen Auftragseingang von über einer Milliarde Euro allein von KI- und Cloud-Kunden. Der Anteil dieses Segments am Gesamtumsatz stieg auf 8 %, bei einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von prognostizierten 27 % bis 2028. Diese Diversifizierung macht Nokia unabhängiger von den zyklischen Schwankungen des 5G-Ausbaus.
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