Vast Data hat eine Series-F-Finanzierungsrunde über 1 Milliarde Dollar abgeschlossen und seine Bewertung damit auf 30 Milliarden Dollar verdreifacht. CEO Renen Hallak bestätigte in einem Interview bei Bloomberg Tech, dass das Unternehmen sich aktiv auf einen IPO vorbereitet. Vast Data entwickelt eine Flash-basierte Datenspeicher- und Managementplattform, die speziell für KI-Workloads ausgelegt ist und GPU-Infrastruktur mit schnellem Datenzugriff versorgt.
- Vast Data hat eine Milliarde Dollar in einer Series-F-Runde eingenommen und seine Bewertung auf 30 Milliarden Dollar verdreifacht.
- Das auf KI-Workloads spezialisierte Datenspeicher-Unternehmen bereitet sich unter CEO Renen Hallak aktiv auf einen Börsengang vor.
- Dank des kommenden EU AI Acts wird die Technologie zur Erfüllung strengerer Datenanforderungen für den europäischen Markt hochrelevant.
Die Runde ist aus mehreren Gründen bemerkenswert: Zu den Investoren zählen Nvidia, CapitalG (Alphabets Growth-Equity-Arm), Goldman Sachs und Fidelity — ein Investorenfeld, das die strategische Bedeutung von KI-nativer Dateninfrastruktur unterstreicht. Zu den Kunden gehören xAI und CoreWeave, zwei der kapitalintensivsten KI-Compute-Anbieter der Branche. Die Bewertung von 30 Milliarden Dollar macht Vast Data laut Calcalist zum wertvollsten privaten Tech-Unternehmen Israels und nähert sich der Bewertung von 32 Milliarden Dollar, zu der Wiz an Google veräußert wurde.
Für den DACH-Markt ist die Entwicklung relevant, weil Vast Datas Plattform direkt in die KI-Infrastruktur-Entscheidungen europäischer Rechenzentren und Industrieunternehmen eingreift. Der EU AI Act, dessen Hauptteil ab dem 2. August 2026 in Kraft tritt und Hochrisiko-KI-Systeme erfasst, dürfte den Bedarf an dokumentierbaren, auditierbaren Datenpipelines weiter erhöhen — ein Segment, in dem Vast Data positioniert ist. Wann genau der Börsengang erfolgt, ist offiziell noch nicht kommuniziert.
❓ Häufig gestellte Fragen
✅ 9 Claims geprüft, davon 6 mehrfach verifiziert
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