Greg Brockman sagte am Montag vor Gericht aus, dass sein Anteil an OpenAI nahezu 30 Milliarden US-Dollar wert sei. Diese Aussage fiel während einer Verhandlung, in der Elon Musk OpenAI und führende Manager wegen der Umwandlung der Organisation in ein profitorientiertes Unternehmen verklagt. (Business Insider berichtete am 4. Mai 2026; siehe Quelle unten.)
- Greg Brockman gab im Gerichtsprozess gegen Elon Musk an, dass sein persönlicher Anteil an OpenAI fast 30 Milliarden US-Dollar wert ist.
- Musks Anwälte nutzten alte Tagebucheinträge als Beweis, um Brockman finanzielle Bereicherung und die Abkehr von der Non-Profit-Mission vorzuwerfen.
- Die im Prozess offengelegten Finanzdaten und die Unternehmensbewertung von 850 Milliarden US-Dollar könnten mögliche IPO-Pläne stark beeinflussen.
Die Finanzangaben, die Brockman machte, umfassen konkrete Positionen: Er nannte einen Investitionsbetrag von 471 Millionen US-Dollar in das Zahlungsunternehmen Stripe und erwähnte zudem eine Beteiligung an CoreWeave, einem Cloud-Anbieter mit einer Geschäftsbeziehung zu OpenAI. Außerdem bestätigte Brockman, dass die jüngste Finanzierungsrunde OpenAI mit 850 Milliarden US-Dollar bewertet habe, eine Zahl, die Juristen und Anleger in den Verhandlungen als Referenz nutzten.
Vor Gericht rückte Brockmans Vermögen ins Zentrum der Auseinandersetzung. Die Angabe, sein Anteil sei nahezu 30 Milliarden US-Dollar wert, würde ihn laut der Berichterstattung unter die 100 wohlhabendsten Menschen der Welt einordnen; das Forbes-Ranking ordnet Personen mit dieser Vermögenshöhe in die 80er bis 90er Position ein. Im Prozess verwiesen Anwälte von Musk darauf, dass frühere interne Schreiben und Tagebucheinträge Brockmans Ambitionen dokumentierten.
Ein zentrales Element der Verhandlung waren E-Mails und Tagebuchauszüge aus 2017: Ein E-Mail-Schreiben von Jared Birchall dokumentierte, dass Brockman einst einen Anteil erhalten hatte, der damals 10 Millionen US-Dollar wert gewesen sei. In Tagebucheinträgen suchte Brockman offenbar nach Wegen, „financially what will take me to $1B?“ zu erreichen; an anderer Stelle schrieb er, ein Umwandeln der Organisationsstruktur ohne Musk wäre "morally bankrupt" — Passagen, die Musks Anwälte als Beleg für finanzielle Motivation vorlegten. Brockman wies solche Interpretationen zurück und sagte, solche Einträge seien aus dem Kontext gerissen worden.
Die Verhandlung berührte auch den Vorwurf, Altman und Brockman hätten OpenAIs ursprüngliche Non-Profit-Mission verraten. Musk argumentiert, die Führungsriege habe die Organisation in ein profitorientiertes Modell überführt, um sich selbst zu bereichern; Brockman und andere widersprechen dieser Darstellung. Brockman bestätigte vor Gericht zudem, dass er zugesagt hatte, 100.000 US-Dollar an die gemeinnützige Organisation zu spenden, diese Zusage jedoch letztlich nicht einlöste — ein weiterer Punkt, den Musks Anwälte ins Feld führten.
Für dich als Entscheider bedeutet das: Die Verhandlung produziert öffentlich belastbare Zahlen, die Investoren und potenzielle IPO-Pläne beeinflussen können. Brockmans Bestätigung, dass OpenAI einen Börsengang erkundet, steht im Raum und erhält durch die Offenlegung großer persönlicher Vermögenswerte zusätzliche Aufmerksamkeit. Wie sich diese Zeugenaussagen auf regulatorische, investorenseitige oder marktpsychologische Entscheidungen auswirken, bleibt offen; die Zahlen selbst sind jetzt Teil des öffentlichen Prozesses.
❓ Häufig gestellte Fragen
📰 Recherchiert auf Basis von 1 Primärquelle (businessinsider.com)
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