Meta Platforms Inc. geht bei der Energieversorgung seiner KI-Infrastruktur in den Orbit. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung mit dem Startup Overview Energy getroffen, um Rechenzentren künftig mit Solarenergie aus dem Weltraum zu speisen.
- Meta und Overview Energy haben eine Partnerschaft geschlossen, um KI-Rechenzentren künftig mit Solarstrom aus dem Weltraum zu versorgen.
- Satelliten wandeln im Orbit Sonnenlicht in Strom um und übertragen diesen per Infrarot-Laser auf terrestrische Photovoltaik-Anlagen.
- Der Deal umfasst eine Leistung von bis zu einem Gigawatt und ermöglicht eine wetterunabhängige Stromversorgung rund um die Uhr.
Meta & Overview Energy: 1 GW Weltraum-Solarstrom für KI-Infrastruktur
Meta gab am Montag, den 27. April 2026, bekannt, eine weitreichende Vereinbarung mit Overview Energy getroffen zu haben. Das Startup sammelt Sonnenlicht mittels Satelliten in der Erdumlaufbahn und wandelt es in Elektrizität um. Der Deal umfasst eine Kapazität von bis zu 1 Gigawatt (GW) Weltraum-Solarenergie – eine Leistung, die einem modernen Kernreaktor entspricht und Metas Hunger nach Rechenzentren-Kapazität stillen soll.
Die Initiative unterstreicht das Bestreben, den Energiebedarf der KI-Infrastruktur nachhaltig zu decken. Laut Marc Berte, CEO von Overview Energy, wird der Weltraum damit offiziell Teil der terrestrischen Energie-Infrastruktur. Die Energie wird mittels sicherer Infrarot-Laserstrahlen an bestehende Photovoltaik-Anlagen auf der Erde übertragen, was eine 24/7-Verfügbarkeit unabhängig von lokalen Wetterbedingungen ermöglicht. Dies ergänzt Metas Strategie zur Energie-Autarkie angesichts überlasteter Stromnetze.
Während Meta bereits massiv in terrestrische Lösungen wie das Hyperion-Projekt investiert, bietet die orbitale Lösung eine skalierbare Alternative für die generative KI der nächsten Generation. Ein erster Test im Orbit ist für 2028 geplant, die kommerzielle Einspeisung soll 2030 starten.
❓ Häufig gestellte Fragen
📰 Recherchiert auf Basis von 1 Primärquelle (bloomberg.com)
📚 Quellen