Die chinesische Wirtschaftsplanungsbehörde NDRC hat die Übernahme des KI-Startups Manus durch Meta in Höhe von 2 Milliarden Dollar untersagt. Die Behörde hat die beteiligten Parteien angewiesen, die bereits vollzogene Transaktion rückgängig zu machen. Laut NDRC-Erklärung wird „ausländische Investition“ in Manus untersagt und die „relevanten Parteien zur Annullierung der Akquisitionstransaktion“ aufgefordert.
- Chinas Wirtschaftsbehörde zwingt Meta dazu, die bereits vollzogene Zwei-Milliarden-Dollar-Übernahme des KI-Startups Manus rückgängig zu machen.
- Die angeordnete Annullierung ist hochkomplex, da Meta die erworbene KI-Technologie bereits in seine eigenen Produkte integriert hat.
- Beobachter werten den harten Eingriff Pekings als gezieltes politisches Warnsignal vor dem bevorstehenden Gipfeltreffen zwischen Xi und Trump.
Der Deal, der im Dezember angekündigt und Anfang des Jahres abgeschlossen wurde, sollte Meta im Wettbewerb mit OpenAI und Google stärken. Meta hat die Technologie von Manus bereits in eigene Produkte integriert, was die Rückabwicklung erschwert. Als mögliche Optionen gelten ein Verkauf an einen neuen Käufer oder der Rückkauf durch die ursprünglichen Investoren.
Manus wurde 2022 von der chinesischen Firma Butterfly Effect gegründet. Nach einer Finanzierungsrunde unter Führung des US-Risikokapitalgebers Benchmark Capital verlegte Manus seinen Hauptsitz und sein Kernteam nach Singapur.
Die chinesischen Behörden, darunter die NDRC, das Handelsministerium und die Kartellbehörde, prüften die Akquisition seit Januar. Im März wurde zwei Manus-Mitgründern die Ausreise untersagt. Peking hatte die Übernahme zuvor als „verschwörerischen“ Versuch bezeichnet, die technologische Basis des Landes auszuhöhlen. Beobachter sehen in der Maßnahme ein Warnsignal und ein Verhandlungsinstrument vor dem bevorstehenden Gipfeltreffen zwischen Xi und Trump. Ein Insider bezeichnete die Geste als „ziemlich harsch“ und als „starke Absicht, Folgegeschäfte zu stoppen“.
❓ Häufig gestellte Fragen
📰 Recherchiert auf Basis von 1 Primärquelle (the-decoder.com)
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