Samsung plant den Einstieg in den Markt für KI-Brillen ohne Display mit dem Codenamen „Jinju“, wie durchgesickerte Fotos und technische Details zeigen, die am 27. April 2026 von Android Headlines veröffentlicht wurden. Die Brille setzt auf eine tiefe Integration von Googles Gemini-KI und markiert Samsungs direkten Angriff auf die Dominanz der Meta Ray-Bans.
- Samsungs erste smarte KI-Brille namens „Jinju“ verzichtet auf ein Display und greift die Meta Ray-Bans mit integrierter Google-Gemini-KI an.
- Das Wearable soll zwischen 379 und 499 US-Dollar kosten, besitzt eine 12-Megapixel-Kamera und wird von einem Snapdragon-AR1-Chip angetrieben.
- Nach einem mutmaßlichen Teaser im Juli 2026 soll im Jahr 2027 bereits eine teurere Zweitgeneration mit Micro-LED-Display folgen.
Technische Spezifikationen und Preisgestaltung
Die „Jinju“-Brille soll zwischen 379 und 499 US-Dollar kosten und damit direkt mit den Meta Ray-Ban Smart Glasses konkurrieren. Sie wird mit einem 12-Megapixel Sony IMX681 Sensor, einem Snapdragon-AR1-Chip und direktionalen Lautsprechern ausgestattet sein. Als Betriebssystem dient Googles Android-XR-Wearables-Plattform, wobei der Google Gemini Chatbot als zentraler KI-Assistent fungiert. Ein eingebautes Display fehlt bei dieser ersten Version; dies ist der zweiten Generation, Codename „Haean“, vorbehalten, die 2027 mit einem Micro-LED-Display und einem erwarteten Preis von 600 bis 900 US-Dollar auf den Markt kommen soll.
Marktstrategie und Innovation
Ein konkretes Startdatum für „Jinju“ ist noch nicht bekannt, aber ein Teaser auf Samsungs Unpacked-Event im Juli 2026 gilt als sicher. Laut aktuellen Analysen von SammyFans stiegen Samsungs US-Patente im Jahr 2025 um ca. 10 %, was den strategischen Fokus auf Wearable-Innovationen unterstreicht. Samsung hielt damit im Jahr 2025 insgesamt 7.054 US-Patente und festigte seine Position als globaler Innovationsführer vor Apple. Die genannten Preise können sich aufgrund steigender RAM- und Speicherkosten sowie globaler Lieferketten-Herausforderungen noch leicht verschieben.
Wettbewerbsumfeld
Der Angriff auf Meta ist strategisch notwendig, da der Markt für Smart Glasses laut IDC-Prognosen bis Ende 2026 ein Volumen von über 5 Milliarden US-Dollar erreichen soll. Samsung nutzt hierbei seine enge Partnerschaft mit Google, um durch die Gemini-Integration einen Vorteil bei kontextuellen KI-Funktionen gegenüber der Konkurrenz zu erlangen. Weitere Details zu ähnlichen Entwicklungen finden sich in unserer Analyse zu Googles eigenen KI-Brillen.
Zukunft der Wearables
Mit der zweistufigen Strategie — erst eine erschwingliche Audio-KI-Brille, dann ein High-End-Modell mit Display — deckt Samsung beide Segmente des wachsenden Marktes ab. Die Integration in das bestehende Galaxy-Ökosystem könnte der entscheidende Faktor für den Erfolg gegen die etablierte Konkurrenz von Meta und Oakley sein.
❓ Häufig gestellte Fragen
✅ 12 Claims geprüft, davon 6 mehrfach verifiziert
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