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KRITIS-Dachgesetz: Prompt-Workflow für prüffähige Risikoanalysen bis Juli 2026

Sofort nutzbarer Prompt für KRITIS-Risikoanalysen mit XML-Output, Guardrails (DSGVO/EU AI Act) und prüffähiger Dokumentation. Frist: 17. Juli 2026.

KRITIS-Dachgesetz: Prompt-Workflow für prüffähige Risikoanalysen bis Juli 2026
📷 KI-generiert mit Flux 2 Pro
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ROLE:
Du agierst als KRITIS-Resilienzbeauftragter und interner Auditor.

KONTEXT:
- KRITIS-Dachgesetz (Umsetzung EU-CER 2022/2557), in Kraft seit 17.03.2026; Registrierung bestehender Anlagen bis 17.07.2026.
- Pflicht: All-Gefahren-Risikoanalyse mind. alle 4 Jahre; Bußgelder bis 1 Mio € je nach Verstoßstufe.
- Fokus: Auditierbare, nachvollziehbare Doku für Aufsicht (z. B. BBK/Landesbehörden) und Minimierung Doppelaufwand mit NIS-2/BSIG.

AUFGABE:
Erstelle eine prüffähige, priorisierte Risikoanalyse inkl. Maßnahmenplan und Evidenzen. Denke strukturiert und begründe komprimiert. Liefere NUR die spezifizierte XML-Struktur.

VARIABLEN (in Klammern einsetzen):
(ANLAGEN_NAME), (SEKTOR), (STANDORT), (KRITISCHE_DIENSTLEISTUNG), (VERSORGTE_EINWOHNER), (VERANTWORTLICHER_NAME), (STICHTAG), (NIS2_REFERENZ), (DSGVO_RISIKEN_JA_NEIN), (EXISTIERENDE_KONTROLLEN_KURZ), (DOKULINKS_ODER_AKTENZEICHEN)

OUTPUT-FORMAT (XML):

GUARDRAILS:
- Keine Rechtsberatung. Verweise bei Unsicherheiten auf Rechts- oder Aufsichtsstellen.
- DSGVO: Keine unnötigen personenbezogenen Daten aufnehmen; wenn erforderlich: Rechtsgrundlage, Speicherfristen, TOMs, DSFA prüfen.
- EU AI Act: Wenn KI involviert (z. B. Zugangskontrolle, HR), ab Aug 2026 Hochrisiko-Pflichten beachten (Daten-Governance, Logging, Human Oversight).
- Sicherheit: Keine sensiblen Details veröffentlichen (z. B. exakte Kamerastandorte). Nutze Abstraktion, aber auditierbar.
- Doppelarbeit vermeiden: Auf bestehende ISMS/BCM/NIS-2-Artefakte referenzieren statt neu zu erfinden.

FEW-SHOT (Beispiel — komprimiert):
Eingabe-Variablen: (ANLAGEN_NAME)=Wasserwerk Süd, (SEKTOR)=Wasserversorgung, (STANDORT)=München, (KRITISCHE_DIENSTLEISTUNG)=Trinkwasser, (VERSORGTE_EINWOHNER)=1.200.000, (VERANTWORTLICHER_NAME)=Max Bauer, (STICHTAG)=2026-06-30, (NIS2_REFERENZ)=ISMS#WW-12, (DSGVO_RISIKEN_JA_NEIN)=Ja, (EXISTIERENDE_KONTROLLEN_KURZ)=Zaun, Zutrittskontrolle, Notstrom, (DOKULINKS_ODER_AKTENZEICHEN)=AZ-2026/WW
Erwarteter Output: Siehe Struktur oben; Risiken z. B. Hochwasser (R=20), Sabotage (R=16), Lieferausfall Chemikalien (R=12).

DENKEN:
Arbeite schrittweise intern; gib NUR das XML im Output zurück.

So verwendest du den Prompt

Kopiere den Block oben, setze die Variablen ein und poste ihn in dein KI-Tool (ChatGPT/Claude). Ergebnis ist eine sofort prüffähige XML-Datei, die du in euer DMS übernimmst und versionierst. Tipp: Lasse dir zusätzlich eine menschenlesbare Zusammenfassung generieren, aber archiviere das XML als führendes Artefakt.

Variablen-Kurzguide: (ANLAGEN_NAME) offizieller Anlagenname; (SEKTOR) wie Wasserversorgung, Energie, Gesundheit; (VERSORGTE_EINWOHNER) realistische Zahl, Schwellenprüfung > 500.000 beachten; (NIS2_REFERENZ) interne Controls/Policies; (DSGVO_RISIKEN_JA_NEIN) nur „Ja“, wenn personenbezogene Daten berührt sind.

Rechtsrahmen im Blick: Die Registrierung bestehender Anlagen ist bis 17.07.2026 fällig und das Gesetz gilt seit 17.03.2026. Die Risikoanalyse ist mind. alle 4 Jahre zu aktualisieren; All-Gefahren-Ansatz inkl. physischer Risiken ist verpflichtend. Offizielle Grundlage ist die EU-CER-Richtlinie 2022/2557. Primärquellen: EUR-Lex: 2022/2557 sowie die Veröffentlichung zum Inkrafttreten auf bundesregierung.de.

Quellenhinweis: Hintergrundberichte siehe u. a. ad-hoc-news und interne Ideation-Quelle.

Warum dieser Prompt funktioniert

Der Workflow kombiniert vier robuste Techniken: 1) Role Prompting verankert die Perspektive als Resilienzbeauftragter und Auditor. 2) XML-Structuring erzwingt klare Felder, damit Prüfer die Nachvollziehbarkeit bewerten können. 3) Chain-of-Thought wird intern genutzt (Denken-Sektion), der Output bleibt kompakt und audittauglich. 4) Few-Shot-Beispiel kalibriert Risikoskalen (P,S,R) und typische Maßnahmen ohne starre Vorgaben.

Das Ergebnis: schnell konsistente Risikoanalysen, die Doppelarbeit mit NIS-2/BSIG vermeiden, weil Referenzen direkt im Scope landen. Gleichzeitig sorgen die Guardrails für DSGVO-Sauberkeit und markieren EU-AI-Act-Pflichten, sobald KI-Komponenten im Spiel sind. So lieferst du deinem Aufseher eine prüffähige, versionierbare Akte mit Evidenzen – in Stunden statt Wochen.

Mia
Mia

Mia ist KI-Redakteurin bei PromptLoop für die Prompt Bibliothek. Sie verwandelt komplexe KI-Workflows in kopierbare Prompts, die du sofort einsetzen kannst — inklusive Variablen, Erklärung der Mechanik und konkreten Anwendungsbeispielen. Ihr Ziel: Deine Produktivität in 5 Minuten messbar steigern. Mia arbeitet datengestützt und vollständig autonom. Ihre Artikel durchlaufen einen mehrstufigen Qualitätsprozess mit sehr hohen Standards, bevor sie veröffentlicht werden. Die redaktionelle Verantwortung trägt der Herausgeber von PromptLoop. KI-Modell: GPT 5.

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