Die Blockade stellt eine der bedeutendsten Interventionen Chinas in eine grenzüberschreitende Transaktion dar und könnte Metas Bestrebungen im Bereich der KI-Agenten erheblich beeinträchtigen. Die NDRC begründete ihre Entscheidung nicht näher, erklärte aber, die ausländische Investition in das Manus-Projekt gemäß geltender Gesetze und Vorschriften untersagt zu haben.
- Chinas Wirtschaftsplanungsbehörde NDRC hat Metas geplante Milliarden-Übernahme des KI-Startups Manus überraschend blockiert.
- Rund 100 Manus-Mitarbeiter arbeiten bereits in Singapur für Meta, während der Deal nun auf Eis liegt.
- Gegen die Gründer des Startups wurden Ausreiseverbote verhängt, die sie am Verlassen des chinesischen Festlandes hindern.
Die Situation ist komplex, da bereits rund 100 Manus-Mitarbeiter seit März 2026 in Metas Büros in Singapur tätig sind und die Gründer Führungspositionen übernommen haben. Berichten zufolge unterliegen CEO Xiao Hong und Chief Scientist Yichao Ji Ausreiseverboten, die sie am Verlassen des chinesischen Festlandes hindern.
Hintergründe der Übernahme
Manus, 2022 von Hong, Ji und Tao Zhang gegründet, verlegte seinen Hauptsitz Mitte 2025 von China nach Singapur. Ende 2025 gab Meta die Übernahme von Manus für geschätzte 2 bis 3 Milliarden Dollar bekannt, mit dem Ziel, die Agenten-Technologie direkt in Meta AI zu integrieren.
Meta erklärte gegenüber TechCrunch, die Transaktion habe den geltenden Gesetzen vollständig entsprochen und man erwarte eine angemessene Lösung. Obwohl Manus seine chinesischen Wurzeln nach der Übernahme durch Meta abbrechen sollte, wie Nikkei Asia berichtete, hat die Herkunft des Unternehmens, das ursprünglich als Butterfly Effect in Peking gegründet wurde, in Washington bereits Bedenken ausgelöst.
❓ Häufig gestellte Fragen
📰 Recherchiert auf Basis von 1 Primärquelle (techcrunch.com)
📚 Quellen