Futon ist nicht als Experimentierfeld gedacht, sondern als Produktionswerkzeug. Jones beschreibt den Kern des Projekts klar: „Harnessing Generative AI in ways that equip artists with the granular control necessary to respond to client feedback has been central to the development of Futon." Dazu kommen drei Prinzipien, die Jones explizit nennt — rigorous data security, comprehensive model provenance und strict usage controls. Das ist kein Zufall: In einer Branche, in der Urheberrechtsfragen rund um KI-Trainingsdaten und Datenschutz zunehmend eskalieren, sendet Framestore damit ein klares Signal an Studiokunden und Auftraggeber.
- Das VFX-Studio Framestore ernennt den erfahrenen Supervisor Theo Jones zum neuen Creative Director of AI.
- Mit Futon launcht das Studio eine neue Produktionsplattform, die generative KI direkt in visuelle Workflows integriert.
- Um bestehenden Urheberrechtsbedenken zu begegnen, setzt das Werkzeug extrem konsequent auf Datensicherheit und strenge Nutzungskontrollen.
ML ist bei Framestore laut Jones kein Novum: „Machine Learning has been part of our workflow for more than a decade, and the foundation for many of the tools that our artists use." Futon baut auf dieser langjährigen Infrastruktur auf und hebt sie auf eine neue Stufe — mit generativer KI als zentralem Baustein statt als Randwerkzeug.
Jones bringt eine Kombination mit, die in dieser Rolle selten ist: kreative Glaubwürdigkeit und technische Tiefe. Als VFX Supervisor arbeitete er an „Guardians of the Galaxy Vol. 2" und „Paddington 2", für Disneys „Christopher Robin" erhielt er eine Academy-Award-Nominierung. Darüber hinaus leitete er FUSE, eine VFX-Pipeline für den Kurzfilm „Flite", und verantwortete Projekte wie „Field Trip to Mars" — das nach Unternehmensangaben weltweit erste Gruppen-VR-Erlebnis — sowie das Battle for Avengers Tower VR-Erlebnis und die Neugestaltung des LED-Tickers am Morgan-Stanley-Hauptsitz in New York. Jones hat zudem grant-funded R&D-Projekte zu Deepfake-Technologie und digitalen Menschen geleitet. Das ist kein Profil eines reinen Technologen — sondern eines Praktikers, der KI von der Produktionsseite aus denkt.
Framestore-CEO Mel Sullivan rahmt die Ernennung strategisch: „We have never chased technology for its own sake; instead, we look for the right tool for the job, ensuring our innovations are driven by the practical needs of our artists and the ever-evolving ambitions of our clients." Mit Jones als Creative Director of AI und dem Start von Futon soll sichergestellt werden, dass neue Technologien „with the same precision, control, and ethical integrity" eingesetzt werden, die Framestore-Partner erwarten. Das Studio, dessen jüngste Arbeiten Titel wie „Project Hail Mary", „How to Train Your Dragon", „F1", „Superman", „Wicked: For Good" und „One Piece" umfassen, positioniert sich damit als Studio, das KI nicht verwaltet, sondern gestaltet.
❓ Häufig gestellte Fragen
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